Dauerhafte und schonende Haarentfernung mit IPL - eine echte Alternative zum Laser
Bei jeder dritten Frau in Deutschland kommt es zu unerwünscht starkem Haarwuchs, ob im Gesicht oder an den Beinen. Behaarung im Gesicht können bei Frauen zu massiven seelischen Problemen führen. Mit der IPL- bzw. FPL-Technik wird das Problem "an der Wurzel" gepackt und mit hochenergetischen Lichtblitzen der Haarfollikel getroffen. Abhängig von der Wachstumsphase des Haares können die Haarwurzeln so zerstört werden. Dies ist für die Haut eine schonende Alternative zum Laser.
Bericht bei RTL über dauerhafte Haarentfernung (Dr.H.C.Kraus)
Bericht bei SAT1 und NTV Haare, Hormone, ästhetische Möglichkeiten(mit Dr. Thomas Kraus).
30.9.2007 : Interview Radio Energy - Prävention durch Sport -Nordic walking event in Altmannsdorf/Brombachsee ( Dr. Thomas Kraus)
Nürnberger Nachrichten, Samstag, 23. Juni 2007
Den Stress besser verarbeiten helfen
Vortrag am Mittwoch über neuen Diagnose- und Therapie-Ansatz
Stress macht krank: Die meisten Mediziner in Amerika gehen davon aus, dass sogar 70 Prozent aller Erkrankungen durch Stress entstehen. Ein Vortrag am 27. Juni stellt Diagnose- und Therapie-Verfahren vor, die Betroffenen helfen, den Stress besser zu verarbeiten.
Depressionen, Übergewicht, Migräne, das chronische Müdigkeitssyndrom oder auch die Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung (ADS/ADHS) - bei der Entstehung all dieser Erkrankungen soll Stress eine bislang unterschätzte Rolle spielen. Nach neuesten Erkenntnissen kommt dabei einem Netzwerk zwischen den Neuronen (Hirnzellen), den Überträgerstoffen (Neurotransmitter), den Stresshormonen sowie dem Immunsystem eine große Bedeutung zu. "Gerät dieses Netzwerk aus der Balance, können sich Krankheiten entwickeln", erklärt Dr. Thomas Kraus, Gynäkologe mit Spezialisierung auf Hormone und Prävention.
Mit Urin- oder Blutuntersuchungen lassen sich die für dieses Netzwerk wichtigen Parameter ermitteln und - bei Bedarf - mit für den Patienten kaum belastenden Mitteln wieder in die richtige Balance bringen. Wichtig sind dabei Ausdauersportarten (Sport fördert die Neubildung eventuell zerstörter Nervenzellen), gesunde Ernährung oder auch Pflanzliche Medikamente. "Dies kann auch ein Ansatz für eine alternative oder ergänzende Therapie zu Psychopharmaka oder zu den Substanzen sein, die zur Behandlung von ADS/ADHS bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden", meint Dr. Kraus.
Näheres erläutert er bei seinem Vortrag "Gestresst und ausgebrannt - Neueste Diagnostik und Therapie" am 27. Juni um 19:30 Uhr im HolidayInn - CityCenter, Engelhardsgasse 12.
Nürnberger Nachrichten, Samstag, 08. November 2008
Dauer-Stress ist gefährlich
Vortrag stellt die Möglichkeiten der Präventionsmedizin vor
"Die Zukunft der Medizin hat begonnen"- unter diesem Motto will ein Vortrag am 12. November das Feld der Präventionsmedizin vorstellen.
"Präventionsmedizin bedeutet vorbeugende Medizin und wird immer wichtiger für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft. Risiken für viele der großen Volkskrankheiten lassen sich durch moderne Methoden der Medizin frühzeitig erkennen", erläutert Referent Dr. Thomas Kraus aus Nürnberg, der zu den 30 Absolventen des europaweit ersten Masterstudienganges Präventionsmedizin der Dresden International University gehört.
Durch geeignete Maßnahmen gelinge es häufig, den Ausbruch so schwerwiegender Erkrankugen wie Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Demenz zu verhindern oder zumindest in ein höheres Alter zu schieben, so Dr. Kraus. "Ursache für eine ganze Reihe von Erkrankungen ist der Stress. Chronischer Stress hat einen negativen Einfluss auf das Immunsystem. Deshalb liegt ein wesentlicher Schwerpunkt der Prävention in der Diagnostik von Stress und in seiner Therapie", erläutert der Referent.
Da Präventionsmedizin fachübergreifend ist, also über den Tellerrand hinausschaut, werden sämtliche medizinischen Fachbereiche ihr Wissen in diese neue Form der Medizin einbringen. "Präventionsmedizin heisst ganzheitliche Medizin und sieht den Menschen in seinem persönlichen Umfeld wie auch mit seinen individuellen Befunden", meint Dr. Kraus.
Der Vortrag, der einerseits über die Präventionsmedizin informiert, aber den Zuhörern auch praktische Tipps für die Umsetzung im Alltag geben will, beginnt am Mittwoch, 12. November, um 19 Uhr im Sheraton Carlton Hotel, Eilgutstrasse 14, der Eintritt ist frei.
Im Jahr 2009 wählte die Bild Zeitung Herrn Dr. Thomas Kraus unter die besten Gynäkologen der Region und in einer weiteren Ausgabe unter die besten endokrinologisch tätigen Ärzte.
Rödl & Partner, Ärztebrief, Ausgabe 2, Juni 2010
"Burn-out" - das Syndrom der Leistungsträger, von Dr. med. Thomas Kraus, M.Sc.
Schnell gelesen
> Die Stressverarbeitung hat einen nachgewiesenen Einfluss auf unser Hormonsystem und die körpereigene Abwehr. Eine suboptimale Verarbeitung des Stresses kann folglich zu einem Burn-out-Syndrom führen, das sich durch Blut- und Urinanalysen feststellen lässt.
>Es gibt verschiedene therapeutische Ansätze, Verfahren und Substanzen, um das Burn-out-Syndrom zu behandeln.
Das "Burn-out-Syndrom", das "Ausgebranntsein", wurde erstmals im Jahr 1974 von dem Psychoanalytiker Herbert Freudenberger beschrieben. Das Risiko des "Ausgebranntseins" tragen insbesondere Leistungsträger. Da beständige Anspannung ohne entsprechende Phasen der Entspannung praktisch jeden Menschen, vom Kleinkind bis zum Hochbetragen, treffen kann, ist das Burn-out-Syndrom ubiquitär zu beobachten.
Dennoch sind es gerade Menschen in hoher Verantwortung mit einem besonderen Leistungsanspruch und besonderer Motivation, die gefährdet sind, "auszubrennen". Hiezu zählen insbesondere Lehrer, Ärzte, Krankenschwestern, Gefängnispersonal, Politiker, Juristen und Fondsmanager. Die Arbeit nahezu ohne Pausen, der Verzicht auf Erholungsphasen und die Missachtung der eigenen Bedürfnisse führen häufig zu Symptomen wie Schlaflosigkeit, chronisches Müdigkeitssyndrom, Konzentrationsschwäche und depressiver Verstimmung. Inadäquante Entlohnung bei hoher Verantwortung ist eine weitere heute anerkannte wesentliche Ursache.
Nach den Phasen des Enthusiasmus, der Stagnation, der Frustration und Apathie kommt es letzlich zur Phase des Burn-outs. Vielfältige körperliche Symptome mit zum Teil schwerwiegenden Erkrankungen können die Folge sein. Weitreichend sind die Konsequenzen - sowohl für den Einzelnen als auch die Gesellschaft. In Deutschland rechnet man mit neun Millionen Betroffenen, die jährliche Kosten von 6,3 Milliarden Euro für die Volkswirtschaft verursachen.
Wichtig ist also, ein Frühwarnsystem zu installieren. Dies setzt die Kenntnis der Symptome und ein neues Verständnis der Diagnostik und Therapie voraus. Aus dem angloamerikanischen Sprachraum kommt der wissenschaftliche Begriff der "Psychoneuroendokrinoimmunolgie": Der erlebte, von außen kommende Stressor wird von den Hirnnerven, den Neuronen, verarbeitet. Dadurch werden die Hormone (das Endokrinium) beeinflusst mit dem Ergebnis, dass sich das Immunsystem verändert. Erkannt wurde also, dass die Stressverarbeitung Einfluss auf unser Hormonsystem und die körpereigene Abwehr hat. Eine suboptimale Verarbeitung des Stresses hat einen entsprechenden negativen Einfluss auf unseren Körper.
Die gute Botschaft ist, dass man diese Veränderung heute durch Blut- und Urinanalysen feststellen kann. Außerdem haben wir mit der sogenannten HRV-Messung (HRV = Herzfrequenzvariabilität) die Möglichkeit, die Kohärenz des Herzrhythmus zu diagnostizieren und durch Biofeedbackverfahren, falls notwendig, zu verbessern.
Eine ungenügende Kohärenz erhöht das Risiko für Erkrankungen wie Hypertonie, Schlaganfall und Herzinfarkt. Im Zentrum des Interesses stehen hierbei die Neurotransmitter, Substanzen, welche die Information im synaptischen Spalt von Neuron zu Neuron weitergeben und dann unser vegetatives Nervensystem, insbesondere den Sympathikus und Parasympathikus beeinflussen. Eine Störung der Balance der Neurotransmitter führt zu einer Balancestörung im zentralen und peripheren Nervensystem.
Der therapeutische Ansatz sollte in der Balancierung der Neurotransmitter, wie z.B. Serotonin, Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin, bestehen. Dies gelingt durch spezielle Aminosäuren, die als Vorstufen besonders gute Wirksamkeit zeigen. Um längerfristig das gestörte System widerstandsfähig zu machen, setzen wir neben Infusionen mit hochdosierten Vitaminen und Antioxidantien meditative Verfahren, wie die Achtsamkeitsmeditation, Entspannungsübungen, Biofeedbackverfahren mit "Heart Math", Photonentherapie und Magnetfeldtherapie ein.
Intergrativer Bestandteil unseres Konzeptes sind therapeutische Gespräche, welche die persönliche und berufliche Situation reflektieren, aufarbeiten und einen Lösungsansatz erarbeiten. Sie sind die Voraussetzung für eine zukünftig bessere Stressverarbeitung. Hierbei kann man davon ausgehen, dass dem von außen kommendem Stress in seiner Gewichtung 30 Prozent und der mentalen Verarbeitung desselben 70 Prozent zugeordnet werden. Dies bedeutet dass die individuelle Reaktion auf äußere Einflüsse wesentlich ist und im Blickfeld moderner therapeutischer Ansätze stehen sollte. So gelingt es häufig, den Einsatz von Psychopharmaka zu vermeiden und die Problematik neben dem normal weitergehenden Berufsleben "in den Griff" zu bekommen. Effektiv, schonend und kostengünstig ist das Postulat für die Behandlung des Burn-out-Syndroms. Erfüllt wird es durch den ganzheitlichen Ansatz der angesprochenen Maßnahmen, den wir im Rahmen unserer Präventions-Sprechstunde für "Sie und Ihn" anbieten.